Im Austausch mit Kommunen, Ehrenamt und engagierten Menschen im Vogtland
Sportförderung in Rodewisch, Gespräche mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern des Göltzschtals, gelebte Inklusion in Auerbach und der Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern: Gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Kathrin Michel war Juliane Pfeil im Vogtland unterwegs, um zuzuhören, Anregungen mitzunehmen und über die Zukunft unserer Region ins Gespräch zu kommen.
Offener Austausch mit den Kommunen
Zum Auftakt des Besuchstages stand eine Bürgermeisterrunde im Göltzschtal auf dem Programm. Gemeinsam mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Region wurde über die Herausforderungen der Kommunen, die Entwicklung des ländlichen Raums, Infrastruktur, Fachkräftesicherung sowie die Zusammenarbeit zwischen Bund, Land und Kommunen gesprochen.
Der Austausch zeigte einmal mehr, wie wichtig der direkte Dialog zwischen kommunaler Ebene und Politik ist. Viele Herausforderungen ähneln sich – gleichzeitig braucht es Lösungen, die den jeweiligen Gegebenheiten vor Ort gerecht werden. Deutlich wurde auch, dass viele Zukunftsfragen nur gemeinsam gelöst werden können. Genau deshalb soll der Austausch fortgesetzt werden.

Teilhabe lebt vom Engagement der Menschen
Ein weiterer Halt führte Kathrin Michel und Juliane Pfeil zum Netzwerk Inklusion in Auerbach. Die Koordinatorinnen Margita Bischof und Annegret Thalwitzer stellten die vielfältigen Beratungs-, Unterstützungs- und Vernetzungsangebote vor.
Beeindruckt zeigten sich beide Politikerinnen insbesondere vom Engagement der vielen Menschen, die sich dort täglich für Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen. Dabei wurde deutlich, wie viel ehrenamtliches Engagement notwendig ist, um Menschen zu unterstützen, miteinander zu vernetzen und Angebote im ländlichen Raum aufrechtzuerhalten.
Für einen besonderen Moment sorgte die Erinnerung an die Frauengruppe „Bella Donna“, die bereits mit dem Frauenpreis der SPD-Landtagsfraktion ausgezeichnet wurde. Die Begegnung zeigte einmal mehr, wie viel Engagement und Zusammenhalt vor Ort entstehen, wenn Menschen Verantwortung füreinander übernehmen.
„Mich beeindruckt, mit wie viel Engagement hier Menschen für andere Menschen da sind. Das Netzwerk Inklusion zeigt, dass Teilhabe und Zusammenhalt nicht abstrakt sind, sondern jeden Tag vor Ort gelebt werden. Solche Angebote sind gerade im ländlichen Raum unverzichtbar und verdienen unsere Unterstützung“, so Kathrin Michel.

Wenn aus Ideen konkrete Projekte werden
Zum Abschluss des Besuchstages führte der Weg nach Rodewisch. Dort stellte Bürgermeisterin Kerstin Schöniger Kathrin Michel und Juliane Pfeil ihre Pläne für die Weiterentwicklung der Freizeitinsel vor. Im Mittelpunkt stand die Sanierung und Erweiterung der Sportanlage, die im Rahmen des Bundesprogramms zur Sportstättenförderung einen Zuschlag erhalten hat.
Dabei wurde deutlich, wie aus einer kommunalen Idee Schritt für Schritt ein konkretes Zukunftsprojekt für die Region werden kann. Die geplanten Investitionen sollen die Freizeitinsel weiter stärken und neue Möglichkeiten für Sport, Begegnung und Gemeinschaft schaffen.
Bürgermeisterin Kerstin Schöniger erläuterte die nächsten Schritte des Projekts und machte deutlich, welche Bedeutung die Förderung für die weitere Entwicklung der Freizeitinsel hat. Dabei dankte sie für die Unterstützung des Vorhabens und die konstruktive Zusammenarbeit auf diesem Weg.
„Gerade im ländlichen Raum brauchen wir Orte, die Begegnung, Bewegung und Gemeinschaft ermöglichen. Es ist schön zu sehen, wie aus einer Idee nun Schritt für Schritt ein Zukunftsprojekt für Rodewisch entsteht“, erklärt Juliane Pfeil.

Politik lebt vom Gespräch
Den Abschluss des Tages bildete eine öffentliche Diskussionsveranstaltung mit Mitgliedern und Interessierten. Gemeinsam mit Kathrin Michel und Juliane Pfeil diskutierten dabei auch Dr. Steinbach, Beigeordneter des Vogtlandkreises, sowie Katja Wiedemann als Vertreterin der Diakonie.
Im Mittelpunkt standen die wirtschaftliche Entwicklung der Region, die Zukunft des ländlichen Raums, steigende Sozialkosten sowie die Sichtbarkeit ostdeutscher Perspektiven in der Bundespolitik. Die unterschiedlichen Blickwinkel aus Politik, Verwaltung und sozialer Praxis machten deutlich, wie eng viele Herausforderungen miteinander verbunden sind und wie wichtig gemeinsame Lösungen bleiben.







